Saipan 1944

Beispiel einer amphibischen Landungsoperation im Maßstab 1:1250

Ein zur Zeit der Saipanoperation neuartiger Spezialschiffstyp ist hier mit der USS Oak Hill (LSD-7) vertreten.
Landing Ship Dock, oder Landungsdockschiff meint ein achtern absenkbares Schiff,
dass in seiner Dockbucht geflutet werden kann, sodass die Landungsboote selbstständig herausfahren können.
Anschließend dienten die LSDīs als Reparaturstützpunkte für Landungsboote.







Das Ausgangsmodel von Hansa
hatte den Namen Ashland ....







und wurde umfangreich überarbeitet.











Das Tarnschema MS31/9L der Oak Hill und einiger ihrer Schwestern war eher kurzlebig
und wurde ab Sommer 1944 durch Navyblue ersetzt. Bis dahin jedoch waren die LSDīs
die größten Einheiten der US-Navy mit Grüntönen.


Ein Blick in die Dockbucht mit zahlreichen Landungsbooten ...


LST-242, Landing Ship Tank, ist ein 100m langes Landungsschiff , das bis direkt auf den Strand fahren konnte.
Es transportiert unter und auf Deck viele LKWīs, Halbkettenfahrzeuge, Jeepīs und anderes Material.


Ein Landing Ship Medium (LSM) in einer neuartigen "tropical green" Tarnung,
dahinter einige Landing Craft Tank (LCT) , ebenfalls mit Panzern und anderen Fahrzeugen
auf dem Weg zum Landungsabschnitt "RED".


Die Fahrzeugtragenden LSMīs und LCTīs folgen in einer langen Prozession den kleineren Landungsfahrzeugen
mit Marineinfanterie der ersten Wellen , die gerade den Strand erreichen.
Im Hintergrund hat ein leichter Kreuzer die letzte Salve der vorbereitenden Feuerunterstützung abgegeben ...







Die kleineren Landungsfahrzeuge wiesen eine große Vielfalt von Tarnschemata und Farben auf, die selbst in den sparsamer verwendeten Brauntönen varieren konnte.














Dieses LCT hat eine gemischte Ladung an Bord: Vorn ein offener "Halftrack" , dahinter ein Halftrack als Artillerieträger und ein weiterer mit Plane. An der Backbordseite ein leichter Panzer vom Typ M5-Stuart und dahinter ein offener Jeep mit MG.








Ein weiteres LSM , diesesmal in Navyblue , hat schwimmfähige Fahrzeuge an Bord,
die noch in der Tiefwasserzone von Bord rollen .







Es handelt sich um Schwimmpanzer vom Typ LVT-2 für bis zu zwei Dutzend Marines, sowie LVT-A (derselbe Typ als Artillerieträger) . Besonders bei Saipan wurden diese erfolgreichen Amphibienpanzer
in großer Zahl eingesetzt, da sie auch über die flachen Korallenriffkanten bis an den Strand gelangen konnten.












Hier durchkreuzt die USS Kane (APD-18) die Bereitstellungszone.
Sie gehört zum Typ der alten Glattdeckzerstörer, die für viele verschiedene Aufgaben umgerüstet wurden,
so auch als schnelle Angriffstransporter mit je vier Landungsbooten.


Währendessen passieren Landungsboote der 2.Welle einen PC-Typ U-Jäger, der als Leitschiff auf Position liegt.
Die größeren dieser Landungsboote sind LCMīs (Landing Craft Mechanized),
die anstelle von Infantrie auch leichte Panzer und Jeepīs transportieren ...







Im Hintergrund eines der Schlachtschiffe der Feuerunterstützungsgruppe , die USS New Mexiko / BB-40 , die soeben die letzte Salve vor der Feuerpause zum Zeitpunkt null der Landung abgegeben hat .









Im Vordergrund hier nochmals das LSM mit von Bord gehenden Schwimmpanzern, während Die New Mexiko,
wie auch andere schwere Einheiten bis dicht an die Korallenriffkanten herangehen.






Ein anderer Typ von Landungsfahrzeug
ist das Landing Craft Infantry (LCI)
das mehr als eine Kompanie direkt an Land bringen kann.
Dieses LCI mit zahlreichen Marines auf dem Vorschiff zeigt das Tarnschema 22.





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